Von Blumenwiesen und Weiblichkeit

Stell dir vor dein Business wäre eine Blumenwiese. Eine schöne große weite. Mit den unterschiedlichsten Blumen, Blüten, Gräsern, Düften und Farben. Du läufst hinüber, guckst auf alle die Blumen hinunter und wählst dir eine aus. Du wählst dir die Blume aus, die dich gerade am meisten anspricht. Dir ein Lächeln ins Gesicht, eine Vorfreude oder eine Sehnsucht ins Herz zaubert. Und so strahlst du diese Blume an, guckst genau hin wie sie aussieht und dich mit ihrer Schönheit anlacht.

All deine Pläne, Ziele und Wünsche verschwinden für einen Moment. Du tauchst ein in deine ganz eigene Welt, vergisst Zeit und Raum und alles andere was dich umgibt.

Diesen Blogartikel schreibe ich für Mara Stix`s Blogparade Der weibliche Weg zum Erfolg.  Sie ist eine Frau, die mich inspiriert und mit ihrer Ausstrahlung ermutigt meinen Weg zu finden und Träumen zu folgen.

Wie so viele Frauen auf meinem persönlichen Lebensweg und beruflichen Herausforderungen das zuvorgetan haben und immer wieder tun. Ich fühle mich inspiriert von ihrem Scheinen, dem starken und sanften Rückhalt und der Wärme, die viele umgibt.

Diesen Artikel schreibe ich für alle Frauen auf dieer Welt, insbesondere für die, die mir immer wieder ein Wegbegleiter waren.

Es gab eine lange Zeit in meinem Leben da habe ich meine Weiblichkeit und mein Frausein nicht akzeptiert. Viele können es nicht glauben, wenn sie heute mit mir zusammen sind, dass ich einst so voller Hass auf meinen Körper und meine eigene Person gewesen bin. Doch auf diesem steinigen Weg gab es immer wieder starke Frauen, die mich begleitet haben. Sie haben mir Mut zugesprochen, mir von ihren eigenen Herausforderungen berichtet, wunderbare Nachrichten zukommen lassen, mich gepusht (ganz sanft natürlich :-))…und vielleicht das wichtigste: immer in mich vertraut.

Das hat mich bestärkt weiterzugehen, meinen Ängsten und der Vergangenheit zu begegnen. Und so konnte mir meine Weiblichkeit als ein riesen Geschenk begegnen. Ich habe sie innerlich gespürt, diese Weite, Sanftheit, das tiefe Vertrauen, eine Herzenswärme und Offenheit für die Welt. Dieses Gefühl begleitet mich seitdem immer wieder und ist für mich wie eine Schatztruhe.

Wie schaffe ich es dieses Gefühl trotz vieler Aufgaben, Studium und anderen tagtäglichen Herausforderungen nicht zu verlieren?

Dafür nehme ich wieder die Blumenwiese in meinen Blick:

Sich treiben lassen& genießen

Lass Dich immer wieder treiben über die Wiese. Genieße es barfuß darüber zu spazieren, den Boden wahrzunehmen und all die Farben wirklich zu betrachten, die dich umgeben. Atme alles tief ein und mit all der Freude in deinem Herzen aus.

Im Alltag kann das bedeuten Dir Phasen der Ruhe zu suchen. Immer wieder innezuhalten und sich bewusst Pausen zu gönnen. An einem freien Tag die To-Do-Liste beiseite zu legen und sich durch den Tag treiben zu lassen. Glaube mir, das ist auch eine Herausforderung, denn der Verstand ist es gewohnt, immer wieder neue Pläne auszuhecken. Genießen kann sein den Mitmenschen, die Dich tagtäglich umgeben ein Lächeln zu schenken. Sie wirklich zu sehen. Ihnen deine Aufmerksamkeit schenken, denn  jede von ihnen ist eine Blume auf der Wiese deines Lebens.

Inspiration

Lass dich von all den verschiedensten Blüten inspirieren. Es ist nicht notwendig, dich mit ihnen zu vergleichen, denn jede ist einzigartig auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Und so mache es mit allem was dir deinen Tag hindurch begegnet. Lass den inneren Kritiker sich schlafen legen, sodass du dich wirklich inspirieren lassen kannst. Inspiration ist, wenn dein Herz aufwacht und sich am Leben erfreut. Es in dir sprudelt und all deine Ideen plötzlich möglich erscheinen. Sie ist dein Motor und Geschenk fürs Anpacken von neuen Projekten und Ideen. Ein Gefühl der Kreativität, das dich deine ganz eigene Blumenwiese malen lässt. Traue ihr, traue dir, lass dich fallen und frage alle Blumen um dich herum wie sie es geschafft haben zu blühen.

Freude an den Gefühlen

Das Leben ist eine riesige Gefühlswiese. Lerne sie mutig kennen, scheue dich nicht davor ihnen zu begegnen. Tolle auf der Gefühlswiese herum, experimentiere auch mit all den Gefühlen, die du nicht so gerne hättest. Sie sind da, sowie das Unkraut oder die stechende Distel, die du zwar auszupfen kannst, doch du kannst nie sicher sein, ob du wirklich alle Wurzeln erwischt hast. Vielleicht haben sich die Unkraut-Samen auch schon zuvor verteilt. Deswegen lerne lieber damit umzugehen. Sehe auch deine tiefsten Ängste als ein Geschenk, dir selber und anderen begegnen zu können. Spüre nach innen, wenn die Angst vor der Einsamkeit kommt, dich der innere Versager angrinst oder der Geiz seine Arme um dich schließen möchte. Wenn du dich wehrst und dagegen kämpfst, werden sie oft noch größer. Blicke sie an, schaue in ihre Augen und frage sie nach ihren Gaben. Hinter jeder Angst steckt ein Gefühl, welches ein Geschenk für dich bereithält, an dem Du weiterwachsen kannst.

Es ist auch eine weibliche Gabe diese Ängste nicht unterdrücken oder dagegen hart ankämpfen zu müssen. Gib dich ihnen hin, lerne damit zu sein und damit zu tanzen. Ja sei kreativ mit den Gefühlen, denn schlussendlich befreit dich die Annahme von ihnen aus einem ständigen Katz-und Maus- Versteckspiel.

Tobe auf dieser Blumenwiese der Gefühle. Guck dabei neben dich. Da schreit die Wut. Weint die Traurigkeit. Lacht die Freude. Kämpft der Stolz. Liebt die Sehnsucht. Das ist die Fülle deines Lebens. Deine Kraft und Schatztruhe.

Welches ist Deine Blume?

Wage wieder einen Blick auf diese herrliche Blumenwiese. Welche Blume pflückst du?

Eine Rose? Dahlie?  Gänseblümchen? Sonnenblume?  Lilie? Tulpe? Lavendel? Margerite? Orchidee? Schachbrettblume? Calendula?

Ich habe mir eine Mohnblume ausgewählt. Ich liebe ihr Rot, ihre Kraft überall zu wachsen, sogar auf den trockensten Feldern und so Widerstands- aber auch Durchhaltevermögen an den Tag zu legen. In ihrer Kapsel sammeln sich unzählige kleine schwarze Samen. Immer wenn ich Mohnblumen sehe, spüre ich Freiheit und den Wunsch einfach loszuziehen.

Vergiss sie nicht deine Blume, sie erinnert dich an Offenheit, Vertrauen, Mut und Herzenswärme.

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3 Gedanken zu “Von Blumenwiesen und Weiblichkeit

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